Aloha.
Frisch fühl ich mich nach dem bisschen Schlaf nicht, aber das kommt schon noch. In Berlin gibt’s nämlich eine Dusche. Noch ein paar Stündchen Autofahrt und wir sind am Hostel und müssen in der Loby noch eine ganze Weile auf das Zimmer warten. Aber es gibt WLAN, auch wenn ich mit meinem iPhone Vorlieb nehmen muss, denn im Gegensatz zu meinen Begleitern hab ich keinen Laptop dabei. Geht aber auch vorbei und dann gibt es endlich eine Dusche. Sehr schön.
Danach geht es mit der U-Bahn zur Venue. Von außen gefällt mir der Columbia-Club echt gut und auch von innen hat er was. Die Bühne ist sehr hoch angebracht, da kann man selbst von ganz hinten noch alles sehen. Groß ist sie auch, da muss man glücklicherweise nicht alles zusammenquetschen.
Beim Soundcheck gibt es heute einige ‘technical difficulties’. Will alles nicht so, wie die Band es gern hätte. Nach einigem Hin- und Her klappt es aber trotzdem noch und es gibt es kleines Special: Lee darf beim Soundcheck für den oben genannten Song an die Gitarre. Der Arme war ganz nervös…ist aber irgendwie verständlich, oder?
Das Wetter ist heute auch so richtig für den Allerwertesten. Es ist kalt, es regnet und es ist windig. Ganz toll. Das macht Laune. Also lieber drinnen bleiben. Da ist man besser aufgehoben. Mein Magen bringt mich auch ein bisschen um, denn ich hab den ganzen Tag nichts gegessen. Meine Essgewohnheiten auf der Tour sind echt ungesund teilweise, sollte man nicht unbedingt nachmachen. Aber Daniel ist der Retter der Stunde. Es wird Essen bestellt, ich darf auch und freue mich schon. Die Vorfreude muss leider auch lange anhalten, denn irgendwie lässt das Futter drei Stunden auf sich warten und kommt erst an als Julien-K die Bühne betreten.
Ich esse also meine Spaghetti al forno während der Show auf dem Boden. Sieht man sicher auch nicht allzu häufig, aber ich hatte keine Lust mehr bis danach zu warten. Hungeeeer. Die Menge ist heute wieder gut drauf. Köln können die Zuschauer zwar nicht schlagen, aber die Stimmung ist trotzdem gut und auch bei iPunks Set schwingen ein paar das Tanzbein. So gefällt das.
Nach dem Auftritt gibt es noch eine schnelle Autogrammstunde, aber die Jungs sind hungrig wie die Löwen und wollen verständlicherweise endlich was in den Magen bekommen. Eine kleine Streetteamer-Gesandtschaft darf einen Raum backstage bestzen, da es einen Geburtstag zu feiern gibt. Mayfield und My Passion gesellen sich dazu bis man aus der Venue geschmissen wird. Neben dem Bus geht es noch weiter, aber ich, Thomas und Lee sind wegen der viel zu kurzen Nacht ziemlich geschafft (Lee eigentlich nicht, denn der hat stundenlang auf der Rückbank geschlummert) und verziehen uns ins Hostel.
Von da gibt es nicht mehr viel zu berichten, denn ich bin so ziemlich wie ein Stein ins Bett gefallen und für meine Verhältnisse extrem schnell ins Reich der Träume entschwunden. Ist das schön. Aufgrund des relativ ereignislosen Tages fält auch dieser Beitrag etwas kürzer aus, aber mal sehen, was morgen so bringt
Bis morgen,
Laura
P.S.: Mehr Bilder werden noch eingefügt!













